„Und im Wald plötzlich so wunderbar glücklich und wild.“

Der Lehrer bemerkte den Mörderblick des Dichters nicht.

„Und als wir zum Wirtshaus kamen . . . ließen Sie mich nicht mit hineingehen, weil ich die zehn Pfennige nicht hatte, um ein Glas Milch kaufen zu können.“

„Ja, zu laut und ungebärdig waren Sie im Wald.“

„Ich mußte vor dem Wirtshaus stehen bleiben, am Zaun.“

„Richtig, noch dazu waren Sie der einzige, der kein Geld hatte.“

„Diese Demütigung vor allen Schulkameraden traf mich damals ins Herz.“

Der Lehrer sah abweisend dem Dichter in die furchtbaren Augen.

„Ich war vorher so fröhlich gewesen . . . Und trage vielleicht seitdem das Mal . . . das Mal!!“ erhob sich die Stimme des Dichters, und langsam erhob sich auch der Körper vom Stuhle, „das glühende Mal in . . . meiner . . . Seele!“ Die ganze Kraft seines Körpers ging in des Dichters würggespreizte Hände über, die dem zur Wand zurückweichenden Lehrer folgten.

— — — Der Adamsapfel glitschte noch einmal unter des Dichters Daumen weg, eine Sekunde lang lockerten sich die Würghände — dann drückten die Daumen den Adamsapfel tief in den Hals hinein.