Die ächzenden ä- und e-Laute verebbten.

Solange der Körper an der Wand zu Boden glitt, ließ der Dichter die Hände am Hals des Toten.

Als er sich aufrichtete, sah er in der verwühlten Schreibtischlade den Himbeerapfel liegen, den der Kleine nicht bekommen hatte. Ein irrsinniges Lächeln der Befriedigung entstellte des Dichters Gesicht, als er den Apfel nahm und einsteckte.

Da erblickte er den Hundertmarkschein.

Und hatte momentan eine Vision — vom Mittelpunkt eines fernen Landes reichte bis zu ihm ein gewaltig auseinandergezogenes Gummiseil, das er sich um den Leib knüpfte, worauf das Gummiseil mit ihm, über Städte und Meer, durch die Luft ins fremde Land zurückschnellte.

Da nahm er den Hundertmarkschein und steckte ihn ein. Den Blick in eine unwirkliche Ferne gerichtet, ging er gefühllos und bereit aus der Stube.

Der Gottesdienst war aus. Die Kirchenglocken läuteten zusammen. Viele vermummte Menschen verließen die Kirche und punktierten schwarz die Schneefläche des Marktplatzes.

Der Dichter blieb stehen, schlenkerte die Hände, als wolle er den Mord abschütteln, ging ein paar Schritte, schlenkerte wieder die Hände.

Und hielt beim Weitergehen die Arme steifgebogen von sich weg.

Seine Hand zuckte zurück vom Klingelzug der Elternwohnung, so daß nur ein Glockenton erklang.