O das kindische Entreißen!

Bin ich denn ein Kind, o Glück?

O wie kühl es wird, wie helle,

Bis sich alles dann gefunden!

Glücklich werden auf der Stelle,

Das, nur das ist Götterglück!

Und Sie schweigen! Brigitte! Sie wollen nicht einmal wissen, wie meine fromme, edle, himmlische Braut heißt? O weh! Ich hätte Ihnen mehr — — ich weiß nicht was — für mich zugetraut! Doch wenn Sie eine zu gute Freundin sind, so will ich Ihnen den Namen meiner Braut ins Ohr sagen. —

Ihre Seele wollte ihn nicht hören, darum neigte sie das Köpfchen nicht; aber aus — o aus Liebe! wandte sie das Gesicht — weg, und also das Ohr mir zu — und ich flüsterte ihr den Namen „Brigitte!“ in die Seele, durch Mark und Bein. Aber sie fiel mir nicht ans Herz. Sie, sie sprach nicht einmal Ja! sondern sie legte Arme und Kopf auf das Gesims. Ich rührte sie nicht an. Ich blieb lange so stumm und glücklich. Eigentlich sollte man ewig so stehen bleiben können! Wer glücklich geworden, sollte versteinern, oder ganz aus der Welt verschwinden! Dann wäre die Welt etwas werth und selbst etwas. Ja: Etwas! etwas Heiliges und Seliges. Aber nur Etwas. Sie ist mehr, und wir sind mehr, nämlich Alles. — Und nach langer Zeit erst sprach ich: Brigitte! Meine Brigitte, ich gehe. — Folge mir nach, hinab auf die Erde, ins Leben.

Und sie reichte mir ihre linke Hand unter dem Haupt hervor; sie erhob es und sah mich an! Wer? Was, konnte so ansehen, wie die Liebend-Geliebte!...

Was sind alle Gestirne,