„Jetzt geht es zu Tische“, sagte die Kleine; „nun dauert es nicht mehr sehr lange, bis Lucie kommt mit dem Eis.“
Nach einer kleinen Stunde erschien diese auch wirklich mit einem ganzen Präsentierteller voll der süßen Herrlichkeiten.
„Ihr müßt jetzt beide schmausen; das sind ganz unschädliche Sachen, und ich bleibe so lange hier und sehe euch zu.“
Martha sah mit großer Sorge die großen, süßen Vorräte: „Wird es auch Fanny nicht schaden, wenn Sie dies alles heute Abend verzehrt?“
„O, was soll ihr das schaden?“ rief Lucie; „sie ist ja doch nur von Erkältung krank!“
„Aber wir könnten ein wenig aufheben auf morgen“, begann Martha aufs neue.
Lucie lachte: „Sie wissen nicht, was dies für ein kleiner Naschvogel ist!“
Martha wurde überstimmt; erst, als alles aufgezehrt und Lucie zu ihrer Gesellschaft zurückgekehrt war, machte Fanny Anstalt, einzuschlafen.
Martha sprach über sie mit gefalteten Händen den Vers:
Breit aus die Flügel beide,