»Und was willst du?« forschte die Ente angstvoll.
»Gleiche Rechte wie der Enterich.«
»Was sind das für Rechte, du schreckliches Geschöpf?« schrie die Entenmutter, die noch nie solche Ansichten gehört hatte.
»Ich will baden, wo ich will, ich will fressen, was ich will, ich will auf die Wiese gehen, wann ich will, und ich will meine Jungen aufziehen, wie ich will: da hat mir keiner etwas dreinzureden, denn es sind meine Jungen!« Das Gelbschnäbelchen mußte Atem schöpfen. Die Alte steckte einen Augenblick den Kopf unter den Flügel, sie mußte sich sammeln.
Da mischte sich eine bunte Rouen-Ente ins Gespräch.
»Entchen,« sagte sie zu dem weißen Entlein, »sieh' dich vor! Es könnte schief gehen mit solchen Grundsätzen. Da, sieh' mein eigenes Junges. Dem habe ich meine Ansichten beigebracht und bin glücklich und gut durchs Leben gekommen. Kleines Buntes, wer wird dein Herr sein?«
»Der Enterich,« sagte die kleine Rouen-Ente.
»Was ist deine Pflicht?«
»Gehorsam ist meine Pflicht!«
»Was wird dein Glück sein?«