»Meine Jungen aufzuziehen, wird mein Glück sein!«

»Und dein Stolz!« mahnte die Alte.

»Und mein Stolz,« fügte die Junge hastig hinzu.

»Lächerlich!« schüttelte sich der Gelbschnabel.

Da kam ein Enterich gewatschelt. Groß, schneeweiß, krausen Flaum im Nacken und die Schwanzfedern gelockt, wie es sich für einen Enterich aus guter Familie schickt. Er verbeugte sich vor dem weißen Entlein.

»Es ist Zeit, daß ich mir eine Familie gründe,« sagte er. »Können Sie sich entschließen, meine Gefährtin zu werden?« Die Art seiner Rede gefiel dem Entlein.

»Werde ich volle Freiheit haben, zu tun, was ich will?« fragte das kecke Ding.

»Das werden Sie!« versprach der Enterich.

»So will ich mit Ihnen ziehen,« entschied das Entlein, und sah mit seinen beerenschwarzen kugelrunden Augen zu seiner Mutter hinüber.

»Frau Mutter, nun werden Sie etwas erleben,« rief es. Aber die alte Peking-Ente antwortete nicht. Sie schlürfte eben eine dicke Raupe in sich hinein.