»Aas!« schrien alle Tiere, »Aas! Sie ekelhaftes Vieh!«
»Tut nur nicht so,« wehrte sich die Fliege, »ihr wißt nicht, was ihr verschmäht. Versucht es erst, ehe ihr verdammt.«
»Pfui!« schrien wieder im Chor die Tiere.
»Übrigens begehre ich gar nicht an eurem faden Essen teilzunehmen,« sagte ärgerlich die Schmeißfliege.
»Bitte, bitte, Frau Fliege, ich werde gerne für ein Stücklein Aas sorgen,« beruhigte sie der Laubfrosch. »Und wie wäre es mit Wasserschnecken?« wandte er sich wieder an seinen Verwandten.
»Herrlich!« rief der Frosch, der Onkel des Bräutigams, und:
»Gräßlich!« schüttelte sich die Raupe. »Wenn ich um Kohl bitten dürfte? Ich esse nur Gemüse.«
»Sehr gern!« Der Laubfrosch notierte: Wasserschnecken und Kohl.
»Werde ich auch eingeladen?« fragte plötzlich eine Stimme. Eine Ringelnatter kroch unter dem Busch hervor und lag nun dicht vor dem grünen, entsetzten Bräutigam.
»Gewiß, gewiß, selbstverständlich,« sagte er zitternd, »es wird mir eine große Ehre sein! Und was darf ich der verehrten Natter anbieten?«