Er glaubte seinen eigenen erwachenden Zweifeln nicht. Aber sie kamen wieder. Hell und dunkel, Licht und Schatten glitt es über seine Gedanken hin, wie draußen.
»Aprilwetter, — in mir! um einen Knaben!« murmelte er im Zorn über sich; »in Angst um eine Aprillaune, — in Angst, in den April geschickt worden zu sein!«
Er war so zornig, so ungerecht als möglich, gegen sie, gegen sich selbst.
Beim Heraustreten aus dem Zimmer der Mutter sah Jonas den Vater über die Terrasse in das Schneegestöber hinausgehen.
Und Klare-Bel wollte ruhen, wollte allein sein.
So schlich er sich in seine Stube.
Als Erik nach ein paar Stunden nach Hause kam, bemerkte Gonne gegen ihn, die Frau habe sich zur Ruhe begeben, sie sei krank.
Erik ging zu ihr.
Sie saß aufrecht im Bett; auf dem Tischchen daneben lagen Bücher. Im Nachtjäckchen, ihre kleine Haube auf dem, wie zur Nacht, glatt zurückgestrichenen blonden Haar, sah sie ihm verwirrt und angstvoll entgegen. Als fürchte sie sich vor ihm. Als schäme sie sich vor ihm.
Er ertrug es nicht. Er beugte sich über sie, das Gesicht auf ihren Händen, und küßte diese.