Zu seinem Erstaunen fuhr Ruth zusammen, und senkte den Kopf.
Erik sah betroffen aus.
»Was war es?« fragte er streng.
»Ich kann es nicht sagen,« versicherte sie scheu, »bitte, bitte nicht.«
Er faßte ihre Hand hart im Gelenk, so daß es sie schmerzte.
»Wenn es etwas ist, was dir so schwer fällt, auszusprechen, dann ist es um so notwendiger, daß du es sagst. Ich muß es wissen, — jetzt gleich, Ruth.«
Sie versuchte, die schmerzende Hand aus der seinen zu ziehen, und als es ihr nicht gelang, senkte sie das Gesicht noch tiefer, so daß es sich an seinem Rockärmel fast versteckte.
Er bog ihren Kopf zurück und sah ihr in das Gesicht. Es war über und über in Glut getaucht.
»Es hilft nichts, sich zu verstecken,« sagte er unerwartet sanft, »du wirst mir immer nachgeben müssen, mein Kind. Mach es kurz!«
Ihre Hände schlangen sich nervös auf seinen Knieen ineinander, dann hob sie sie mit einer bittenden Gebärde zu ihm auf.