„Der Wirt, der wirft heut aus sein’m Haus
Gleich dutzendweis die Bub’n hinaus,
Dirndel, willst ein’n haben, so lauf,
Fang dir g’schwind ein’n auf!“
Und eine Dirn’ sang zurück:
„Solche, die herausfall’n,
Sind mir nicht recht,
Sollt’ ich die Zech’ noch zahl’n,
No, wär’ nicht schlecht!“
Magdalena ging in die Fremde, ihr Brot suchen, und die fuhren zur Kirchweih, suchten ihre Freude und waren wieder mit dem Morgen heim. Sie lächelte, weil die Leute so lustig waren. Unterdem war der Wagen näher gekommen, schon ein paarmal glaubte sie sich beim Namen rufen zu hören, aber sie sah nicht zurück; jetzt schrak sie zusammen, weil plötzlich das Gefährt eilig hinter ihr herpolterte. Gewiß wollte man sie einholen. Sie aber scheute jede Begegnung, und da sie eben am Ende des Grabens angelangt war, so lief sie rasch eine Strecke Weges nach rechts fort.