Als sie aufatmend stehen blieb und sich umsah, da hielt der Wagen am Anfange des Ortes, ein Mädchen schwang sich flink herab und begann rufend und winkend auf sie zuzueilen.

Es war die Kleehuber Franzl.

Magdalena wartete, bis sie herankam.

„Ja, sag mir nur, um alles in der Welt, Leni, was treibst du denn? Ich schrei’ mich heiser, damit du uns abwartest, auf unseren Wagen aufsitzest und mit uns zur Kirchweih fährst, aber du gibst kein Gehör und auf die Letzt nimmst du gar Reißaus.“

Sie verstummte plötzlich und sah Magdalena bedenklich an, diese streichelte ihr die vom Laufen hochgeröteten Wangen und sagte: „Wie du mir’s gut vermeint hast! Also du hast gerufen, warst gewiß auch du es, die gesungen hat auf dem Wagen?“

„Jesus, du falsches Ding, du,“ schrie die Franzl, „jetzt kenn’ ich mich aus! Was machst du am Kirchtag auf der offenen Landstraß’ und mit einem Bündel noch dazu? Fort gehst du vom Ort, auf, Gott weiß, wie lang und sagst kein Wort. Geh zu, ich bin recht bös auf dich!“

„Warum denn auch willst bös sein? Schau, ich hab’ uns nur den Abschied ersparen wollen. Von Zeit zu Zeit komm’ ich ja doch wieder und wir sehen uns.“

„Wohin gehst denn?“

„In die Stadt.“

„Was machst denn dort?“