„Mag wohl sein,“ sagte das Mädchen und nickte vor sich hin. „Aber jetzt, nun schon einmal inmitten Wegs, weiß ich mir dazu nit Rat.“
„Was auf der Welt der eine nit weiß, das weiß vielleicht der andere,“ sagte der Alte. „Dasselbe seh’ ich dir wohl an, du gehst ungern.“
„Gern just nit.“
„Könnt’ sein, ich wüßt’ dir ein anderes Bleiben, wann’s dir anständig is.“
„Darüber könnt’ mer sich ja reden.“
„Wohl, wohl, anders mein’ ich’s nit, als daß sich darüber reden ließ’.“ Er schwieg eine Weile, während er sich im weißen Haare kraute, dann fragte er plötzlich: „Kennst ’leicht ’n Grasbodenbauer in Föhrndorf?“
„Nein.“
„Wo bist denn her?“
„Von Langendorf.“
„Langendorf? Hab’s schon nennen g’hört. Muß weit sein? Da kennt’s ihr freilich nit ’n Grasbodenbauer, drum is ’s unnötig, daß mer davon red’t, oder eigentlich wohl, is ’s erst recht nötig, daß ich dir davon sag’.“ Wieder hielt er inne, fuhr sich mit den Fingern durch die Haare und fragte dann: „Wie heißt denn, Dirndl?“