„Aber eh’ hol’ ich mir mein’ Gartenhut,“ rief Burgerl. „Möcht’st auch ein’ haben, Leni? I gäb’ dir gern den von meiner Mutter selig. Darf ich, Vater?“
Der Bauer nickte.
Das Kind lief durch den Garten in das Wohnhaus zurück.
Die beiden standen sich nun allein gegenüber.
Nach einer Weile sagte der Bauer, indem er dabei zur Seite sah: „Wirst schlecht geschlafen haben?“
„Viel nit.“
„Denk’ mir’s.“
„Aber das Wenig’ dafür recht gut.“
Der Bauer blickte fragend auf, dann senkte er wieder den Kopf und murmelte leise: „So viel unruhig ist’s halt.“
„Weißt, Bauer,“ sagte Magdalene, „daß dir dein’m Kind sein Unglück nit von der Zung’ will, das begreif’ ich recht wohl und daß du wissen willst, woran du mit mir bist, versteh’ ich auch; laß uns also nit lang’ herumreden. Gestern, im ersten Schreck, war mir, als müßt’ ich flüchten, auf und davon, wie’s mich aber gejammert hat und die klein’ Armerln da über mein’ Hals gelegen sein, da hätt’ ich nimmer das Herz dazu gehabt, jetzt bleib’ ich dir schon bei dem Dirndl, so lang’s dir taugen mag.“