„Ah mein, wie sie von dir red’t, wird ihr alles lieb sein, was von dir kommt.“

„Was red’t’s denn?“

„Daß du ein so viel braver Mon wärst.“

„Ich weiß’s, ich hab’ noch g’sagt, gar so viel tät’ ich’s just nit sein; das war frei ins G’sicht.“ Er sah vor sich hin, als er das sagte und schnitzelte mit seinem Taschenmesser an einer Brotkruste.

„Sie hat’s auch hinter dein’ Rücken g’sagt,“ fuhr Burgerl fort, „und obendrein, wie du auch ein sauberer Mon wärst.“

„Burgerl!“

„Voda?“

„Dös hat’s nit g’sagt!“

„Ja, wann d’ mer kein Glauben schenkst, wann du’s besser weißt, erzähl’ ich dir gleich gar nix mehr von meiner Lenerl.“

„Und wenn sie’s auch g’sagt hätt’ ...“ Er richtete sich auf, Burgerl sah ihn wieder von der Seite an, da ward er plötzlich böse, schlug mit dem Heft des Messers gegen die Tischplatte und schrie: „Dummheiten verlaub’ dir keine mit mir, das rat’ ich dir!“