„Bekümmer’ dich nicht allfort um mich,“ der Müllerssohn drehte ihm den Rücken und ging.

„Hör’, Flori,“ rief ihm der Köhler nach, „nur eins nimm von mir an!“

Der Angerufene hielt inne und blieb, abgewendet von ihm, zuwartend stehen.

„Wenn du schon gehst, so reiz’ den Sackermenter nicht unnötig auf, sag’: du kämst nur, um dich zu erproben; verabredet ein Ringen und welche Vorteil’ dabei gelten sollen und welche nicht, und wird einer geworfen, so soll’s aus sein und soll nicht weiter Hand an ihn gelegt werden. Hörst du?“

„Ich hör’ schon,“ sagte Florian und kehrte sich dabei etwas dem Kohlenbrenner zu. „Soll nicht auch noch ausgemacht werden, auf einem Heuschober müßt’ es vor sich gehen, damit, wer verliert, nicht hart fällt? Du bist doch selber kein so Feighart, wie du anderen zu sein anraten möchtest. Daß du mich darauf gebracht hast, ist mir lieb, denn es ist doch einmal was Neues, und wie es ausgeht, da ängstige dich nicht. Behüt dich Gott, Jackerl!“

„Behüt dich Gott, aber ...“

„Sollen wir als gut Freund voneinander gehen, so gib mir jetzt weiter keine Red’. Gute Nacht.“

Mit raschen Schritten entfernte er sich, der Köhler blieb eine Weile nachdenklich stehen, er machte einige lebhafte, bedauernde Gesten hinter dem Davoneilenden und ging dann langsam und kopfschüttelnd seiner Wege.

Als Florian dem Busche nahe war, der den Reindorferhof verdeckte, hörte er jemand auf der Straße einherlaufen, und als er um das Gesträuch bog, rannte ein Mann an ihn. Er erkannte den alten Knecht Reindorfers.

„Nun, was gibt’s so eilig?“ fragte er.