„Dazu is die viel z’ g’scheit,“ sagte der Bauer.
Heiner öffnete die gefalteten Hände und ließ die Arme am Leibe herunterbaumeln, während er seitwärts nach der Krone eines Baumes aufblickte.
„Na, sei nit dumm,“ sagte ärgerlich der Bauer.
Da kam die Sepherl herangeschritten. „Laßt nit warten,“ sagte sie, „die Schüssel steht af’m Tisch.“
Der Bauer schritt voran.
„Hör, Bauer,“ sagte die Alte, die einen Schritt hinter ihm nachtrippelte, „der gestrig’ heilige Christ, laß dir sag’n, der war all’s z’viel; magst ’s ja gut meinen, aber glaub mir, du tust dir und der Dirn’ nix Gut’s damit, wann du s’ einbilderisch machst.“
„Dazu, meint der Bauer, wär’ dö viel z’ g’scheit,“ sagte trocken Heiner.
Der Bauer wandte sich hastig nach den beiden um und sagte zornig: „So mein’ ich, und ich bin’s nit gewohnt, daß auf mein’m Hof ein’s anders meint, wie ich!“
Großknecht und Altdirn’ blieben eine Weile an der Stelle stehen, dann folgten sie in gemessener Eile und Entfernung; sie lüpften die Schultern, hoben die Hände mit ausgespreiteten Fingern und strichen sich über die Scheitel und führten so eine stumme aber beredte Sprache verblüfften Verwunderns.
Verstimmt trat der Bauer in die Gesindestube und an den Tisch. Er und Leni grüßten sich befangen. Es sollte aber noch ganz anders kommen!