Der Grasbodenbauer hatte mit der Rechten über sich gegriffen und sich an den Hinterkopf gefaßt, so stand er nun und sah vor sich und hörte den Alten vom Hof auf der weiten Hald’ wieder lachen, „wie nit g’scheit“, und da wagte er so einen Seitenblick nach dessen Gesicht mit den zwinkernden tränenden Augen und dem luftschnappenden Maule, und da stieg ihm selbst ein Schmunzeln in die Mundwinkel, die Heiterkeit wirkte ansteckend, er ließ die Rechte sinken und stimmte in das Lachen ein, worunter er häufig mit dem Kopfe schüttelte, wie einer, der des Verwunderns kein End’ fände, und so kam es, daß die beiden Männer bei dem Lärm, den sie in der Stube vollführten, das helle Gelächter ganz überhörten, das unmittelbar vor der Türe erschallte.
Heiterkeit wirkt ansteckend. Leni saß unten auf der Stufe vor dem Hausflur und wartete auf Burgerls Rückkehr. Als das Lachgebrause von oben an ihr Ohr schlug, lächelte sie unwillkürlich: „Was die nur haben, daß sie so närrisch lachen mögen?“
Da kam Burgerl die Treppe herabgelaufen, sie preßte mit der Rechten die Schürze an den Mund und legte die Linke um Lenis Nacken. „Weißt, was der Ehnl da will?“
„Wie sollt’ ich?“
„Kuppeln,“ kicherte die Kleine.
„Sei nit ungeziem!“
„Und du nit narr’sch,“ sagte Burgerl, „Bäuerin sollst du werd’n da af’m Hof.“
Lenis Gesicht wurde glührot, sie schob das Kind von sich, „das sind keine Späß’!“
„Beileib nit,“ lachte Burgerl und hüpfte um sie her. „Der Vater macht ja Ernst.“
„Burgerl!“