„Es ist gut! Der hochwürdige Herr Pfarrer hat Ihm bereits gesagt, um was es sich handelt, merk’ Er nun auf, auch du, Barthel, ob alles hübsch in der Ordnung vor sich geht, damit jeder mit gutem Gewissen seine Zeugenschaft abgeben kann.“
„Wollen schon aufpassen, Herr Doktor.“
„Wer ist denn der da mit der blauen Schürze?“ fragte der Müller.
„Der Kleehuber ist es,“ sagte der Pfarrer, „der Kleehuber. Kennt Er ihn denn nicht?“
„Ah ja, der Kleehuber. Aber was will denn der auf der Hochzeit mit der blauen Schürze?“
„Nun sehen Hochwürden, ich bin ihm selber nicht gut genug.“
„Aber Herlinger,“ sagte der Seelsorger und legte seine Hand auf den abgezehrten Arm des Kranken, „besinne Er sich doch, daß wir keiner Hochzeit wegen gekommen sind.“
„Der Kleehuber“, nahm der Notar hinzutretend das Wort, „ist nur da, damit auch alles ordentlich aufgeschrieben wird, was zu geschehen hat wegen dem Florian.“
„Auf meinen Namen und an die Mühl’ schreiben,“ sagte mechanisch der Sterbende.
„Ich muß Ihm bemerken, Müller, daß diese Seine Äußerung lediglich nur von einer Wirkung auf die anwesenden Zeugen ist und bleibt, daß ich aber gleichwohl voraussetze, daß Er schriftlich aufgezeichnet haben will, daß Er sich in Seinem Gewissen verpflichtet fühle, den Sohn der Dienstmagd Katharina Weninger, Namens Florian Weninger, für Sein leibliches Kind anzuerkennen und demselben für den Todesfall die Mühle samt allem, was dazu gehört, wie es liegt und steht, zu hinterlassen?“