„Nun so behüt dich Gott, Vater.“ Die Bäu’rin küßte ihn auf die Stirne. „Schlaf gut und sei morgen wieder fein frisch.“

„Gute Nacht, mein schneeweiß’s Manderl,“ sagte Burgerl, „du hast mir sagen lassen, es tät’ dich freu’n, wenn ich dir gut sein möcht’, no schau, gleich morgen fang’ ich ’s Gernhaben an. Ist’s dir recht?“

„Halt ja, Dirndl,“ seufzte der Alte, „mußt dich schleunen, es dürft’ dir nit mehr viel Zeit dazu bleiben.“

„Vater!“ rief Leni.

„Na, na, weil ich halt alt bin. Ich werd’ doch sagen dürfen, daß ich alt bin? Gute Nacht, gute Nacht!“

Leni und Burgerl gingen.

Der Grasbodenbauer fühlte sich an der Hand, die er zur guten Nacht bot, zurückgehalten. Er beugte sich über das Bett und flüsterte: „Willst mir was?“

Der Alte nickte.

Da schritt der Bauer gegen die Türe. „Ich komm’ gleich,“ sagte er hinaussprechend. Er ließ die Klinke einspringen und kehrte zu Reindorfer zurück.

Der hob beide Hände. „Tu mir verzeih’n.“