„Ich wüßt’ doch um alle Welt nit, was ich dir zu verzeihen hätt’?!“
„Daß ich da bin.“
„No, da bist, wo man dich gern sieht.“
„O, meine lieben Leut’, meine lieben Leut’, ihr! Glaubst nit, wie ich mich über euch freu’! Bleibt nur allzeit in Gleichem, dazu schütz euch Gott an Leib und Leben und an Ehr’.“
„Da sag’ ich g’schwind ‚Amen‘ dazu, Vater Reindorfer.“
„Drum is mir wohl ein Trost g’west, daß ich her’troffen hab’, aber g’scheiter, ich wär’ wegg’blieben. Mir bangt, daß ich euch da ein’ fürchterlich Ungelegenheit mach’.“
„Machst uns ja gar keine, g’schweig’ a fürchterliche.“
„Wann ich hitzt etwa da mit einmal verstirb —“
„Verhüt’s Gott! Was dir einfallt? Ich hoff’, eh’s da dazu kommt, verlebst erst noch a gute Weil’ bei uns.“
„Ja, wie ihr gut seid gegen mich, saget ich freilich gern zun Tod, wie d’ Bäu’rin zun Leinwandkramer: Dasselbe Restl könnt’st mir wohl noch zukommen lassen, es wär’ schad’, daß mer da einreißt! Aber da hilft kein Betteln. ’s ist Rest mit’m Restl. ’s Zeug is eing’rissen. Ich g’spür’n — ’n Riß — da g’spür’ ich ’n.“ Er deutete nach der Brust.