Einmal blieb er aber doch wieder weg und da gesellte sich der Florian zu ihr, sie dachte wohl an das Verbot, aber wie sie so nebeneinander hinschritten und von Mühl’ und Mehl, Sense und Sichel, Heu und Streu redeten, da konnte sie es doch nicht so ernsthaft nehmen wie der Vater, sie hätte es dem Buben ja gar nicht sagen können, ohne ihm dabei in das Gesicht zu lachen und von ihm ausgelacht zu werden.
„Ihr müßt doch alle Jahr froh sein,“ sagte Florian, „wenn die Feldarbeit getan ist, solang ihr noch den Leopold im Hause habt.“
„Wär’ es einmal,“ meinte die Dirne, „so würden wir es ohne ihn auch richten.“
„Gelt, dein Bruder hat die Melzer Sepherl gern?“
„Die Leute sagen es, ich hab’ ihn nicht darum gefragt.“
„In vier Wochen kommt er wieder heim, dann läßt er gewiß nimmer von ihr.“
„Ich weiß nicht, aber der Vater ist so viel dagegen.“
„O, dein Vater, der leidet ja nicht einmal, daß Schulkinder miteinander gehen.“
Das Mädchen lachte. „Freilich nicht! Meinst, ich sollte jetzt mit dir gehen? Beileibe! Neulich, wie er uns zusammen gesehen hat, da ist es wieder strenge verboten worden.“
„Und doch gehen wir jetzt zusammen! Gelt, du gibst auch nicht mehr auf so ein Verbot, als der Leopold geben wird?“