„Einen Buckel.“
„Jetzt behüt dich Gott. Heut bist du schon gar ausgelassen, ich bin ordentlich froh, wenn ich dich loswerde.“
„Glaub’ es dir gerne, Leni, denn der Bub’, der uns nachgestiegen ist, steht nicht gar weit dort am Weißdorn und zählt, glaub’ ich, die Blüh[9], wenn ich von dir geh’, wird er just damit fertig sein, vielleicht sagt er dir dann auch, wie viele es sind. Schau doch einmal, wer es ist!“
„Was bekümmert das mich?“ sagte Magdalena heftig. „Du hast Zeit, daß du gehst, du weißt, daß ich solche Dummheiten nicht leiden mag, also laß sie sein. Ich frag’ nach keinem, und verlang’ nicht, daß einer nach mir frage.“
„Aber Leni, besinn dich, ich bin ja doch keiner und wär’ ich auch einer, ich tät’ doch nicht nach dir fragen, nach dir gewiß nicht! Schau, wie du zornig sein kannst, das sähe dir niemand an.“
„Jetzt behüt dich Gott.“
„Du sag, muß ich von dir da weglaufen, oder darf ich fein langsam gehen?“
„Geh langsam, der Teuxel wird dir nicht nachlaufen, dem bist du sicher.“
„Gelt, Leni, nächsten Sonntag gehen wir doch wieder miteinander?“
„Aber gescheit mußt du sein.“