„Weil mir unrecht geschieht.“
„Von wem denn?“
„Ich hab’ es ja schon gesagt.“
„Schlag dir das aus dem Sinn, so wird es dir gerade so gut gehen, wie den andern.“
Der Bursche hob feierlich die Pfeife in die Höhe. „Rauch’ ich denn nicht?“
„Rauchen mag freilich nicht helfen, hängt man doch das Fleisch in den Rauch, daß es sich hält, wird es mit den Gedanken auch nicht anders sein.“
„Du kannst halt so viel lustig sein,“ sagte er trübselig.
„Sei du nur nicht gar so viel spaßig, du redest in einem fort von deiner Pfeife, aber so traurig wie ein Leichenansager und rauchst so schlechten Tabak dabei, daß man husten muß und warum? Weil dir unrecht geschieht, sagst du. Ich wüßt’ nicht, wie das dagegen helfen soll? Hat doch neulich, nur der Blattläus’ wegen, mein Vater ein Rosenstöckl angeraucht, er wär’ bald dabei erstickt und die sind darauf geblieben.“
„So wird mir’s auch ergehen mit meinem Rosenstöckl,“ seufzte Florian.
„Hast du auch eines?“