Da senkte der Müller jählings den Kopf noch tiefer und zuckte zusammen; die Gabel, die er spielend ergriffen hatte, fuhr in die Tischplatte, daß sich die Zinken bogen.

„Jesus, was hast du denn?“ Die Müllerin griff nach seiner Hand.

„Nichts,“ sagte er schwer aufatmend. „Es hat mich nur so überkommen.“

„Geh, wie du einen erschrecken magst, so krampfig’ Wesen hast du doch sonst nie an dir merken lassen.“

„Es hat ja auch nichts weiter auf sich.“

„So hoff’ ich. Nun aber sag mir, Alter, was du dazu meinst? Wenn dir die Sache ansteht, so machte ich gerne dem Flori die Freude, ließe gleich einspannen und führe zu den Reindorferischen hinüber.“

„So gar große Eile wird es doch nicht haben? Laß nur auch dem Jungen ein wenig Zeit, sich zu besinnen, wer weiß, bleibt er auf dem Gedanken? In den Jahren findet man leicht Gefallen an einer, aber es hält oft nicht lange an.“

„Glaub’ schon, daß er nicht aus der Art schlagen möcht’, die ihr Mannleute an euch habt, wär’ nur da herum etwas Besseres zu finden, aber wenn einer die Taube in der Hand hat, wird er auf kein Dach mehr nach Spatzen sehen! Auch im übrigen, meine ich, tät’ sich alles ganz wohl schicken, und du selber könntest schwerlich etwas Passenderes ausfinden.“

„Das geb’ ich zu. Gleichwohl wär’ besser, es dem Jungen auszureden. Geh nicht!“

„Warum?“