Aber auch einen Stein im Brett habe bei unserm Herrn Gott, Alte, setzte Windt das Scherzgespräch fort, an einem Arme seine Frau und mit der Hand des anderen sein Pferd am Zügel nach dem Schlosse führend.

Du brauchst zwei besondere Gastzimmer, eines für die junge Dame und das Kind, und eines für den fremden Herrn.

Und für unseren jungen gnädigen Herrn?

Nun, für den so viele, als er für sich befiehlt. Das versteht sich doch von selbst.

Ei sage, wer sind denn die Gäste? fragte mit verzeihlicher Neugier Frau Windt.

Und wenn ich’s nun nicht wüßte, Jule? Wolltest Du es dann an Niemand verrathen? gab Windt zur Antwort.

Du weißt es doch, ganz gewiß!

Liebe Frau, wer weiß, ob ich’s so ganz gewiß weiß? Es geht damit, wie mit der Höhe des Berges Sinai. Du kennst ja wohl die kleine Anekdote, liebe Jule? Ein Schullehrer stellte diese Frage an seine Jungen; Keiner wußte sie zu beantworten. Da fragte der Keckste von den Jungen: Wie hoch ist denn eigentlich der Berg Sinai, Herr Schulmeister? Was antwortete der?

Ei, das weiß ich ja nicht! erwiederte Frau Windt.

Siehst du, Jule? Das Nämliche antwortete der Schulmeister auch; er antwortete: Dummer Junge! Das kann man so eigentlich nicht wissen!