Da hielt die Mutter die Ohren zu und kniff die Augen zusammen, denn sie wollte nicht sehen noch hören; aber das brauste ihr in den Ohren wie der stärkste Sturm, und die Augen brannten und zuckten ihr wie Blitze.

Mein Vater, der mich aß,

„Ach, Mutter,“ sagte der Mann, „das ist ein schöner Vogel, der singt so herrlich, die Sonne scheint so warm, und das riecht wie lauter Maiblumen.“

Meine Schwester, das Marlenichen,

Da legte Marlenchen den Kopf auf die Knie und weinte immerfort, der Mann aber sagte: „Ich gehe hinaus, ich muß den Vogel in der Nähe sehen.“ „Ach, geh’ nicht,“ sagte die Frau, „mir ist, als bebte das ganze Haus und stände in Flammen.“ Aber der Mann ging hinaus und sah den Vogel an.

Sucht alle meine Beenichen,

Bind’t sie in ein seiden Tuch,

Legt’s unter den Wacholderbaum.

Kiwit, Kiwit,

Was für ein schöner Vogel bin ich.