»Nein, Pepperl! Soviel ich weiß, hat Ihre Braut fünfhundert Gulden zur Aussteuer.«

»Ja, wär schon recht! Da müßt's ihr rein einer schenken! Aber so an verruckten Narren gibt's net auf der Welt!«

»Doch!« Ettingen lachte. »So ein Narr bin ich!«

»Was?« Pepperl verfärbte sich, und seine Hände zitterten, daß aus der Milchschüssel ein weißer Taufguß über die Kurzlederne niederging. »Was haben S' gsagt?«

»Daß ich der Burgi das zur Aussteuer gebe.«

»Mar und Joseph!«

»Und der Förster hat viel Arbeit mit der Jagdverwaltung. Er wird eine Hilfe brauchen. Das haben Sie mir doch neulich bei der Jagd im Geißtal drunten selbst gesagt. Da will ich vorschlagen, daß er Sie zum Oberjäger macht, mit entsprechendem Gehalt natürlich.«

»Was?«

»Haben Sie nicht verstanden?«

Die Milchschüssel kollerte über Pepperls Knie hinunter. Starr guckte er den Fürsten an, schlug die Hände ineinander und stotterte: »Ich bitt Ihnen, Duhrlaucht, tun S' mich a bißl am Ohrwaschl reißen! Sonst glaub ich's net!«