»Meiner Seel!«
Da legte sie ihm die Arme um den Hals und atmete auf. »Nacher is mir alles recht! Alles!«
»Gelt, ja? Und unser Herr Fürst! Gleich hat er's in der Nasen ghabt, daß ebbes mit der Familli net in Ordnung is. Und alles verzähl ich dir auf'n Abend! Jetzt hab ich kei' Zeit, jetzt muß ich nauf. Oder weißt es noch gar net? Der Schwarzlackierte is abgschoben.«
»Ja! Gott sei Dank!«
»Jetzt hab ich d' Verantwortigung, weißt! Jetzt muß ich sehrwieren bei der Tafel.«
»Was mußt?«
»Sehrwieren muß ich, aufwarten beim Essen.«
»Du, Pepperl, da mußt dir d' Händ ordentlich waschen!«
»Freilich! Hast a warms Wasser?«
»Ja, geh her!« Aus dem Kupferkessel, der über dem Feuer hing, schöpfte sie eifrig eine Schüssel voll dampfenden Wassers heraus und probierte mit der Hand, ob es nicht zu heiß wäre. »Es tut's grad.« Dann holte sie einen Klumpen Seife und die Holzbürste.