Da lief auch ihr ein Zittern über die Hände. Doch ihre Stimme klang ruhig: »Ich sehe, daß Sie sich übermüdet haben bei dieser sinnlosen Flucht. Aber wenn Sie schon flohen vor dem Feuer? Wie kommen Sie hierher? Zu mir? Wollten Sie mich warnen?« Er schwieg und bedeckte das Gesicht mit den Händen. »Mazegger! Geben Sie doch Antwort! In welcher Richtung des Waldes ist das Feuer?«
»Überall! Es gibt keinen Ausweg nimmer!«
»Das ist Torheit! Wenn es aus dem Feuer keinen Ausweg gäbe, wie wären Sie denn hereingekommen in den brennenden Wald?«
»Ich weiß nicht.«
»Wissen Sie, wie das Feuer ausgekommen ist?«
»Nein, nein, nichts weiß ich, nichts.«
»Wie kamen Sie in den Sebenwald? Jetzt? In der Nacht?«
»Ich —« es fiel ihm wohl die Lüge ein, die er dem alten Hüter gesagt hatte, »ich hab nach Ehrwald wollen und hab mich verirrt. Im Nebel. Und da war das Feuer da. Überall Feuer! Überall!« Das Grauen schüttelte ihn. »Wir müssen verbrennen, es gibt keinen Ausweg nimmer!«
»Ich will ihn suchen. Kommen Sie, Mazegger!« Sie nahm seine Hand und zog ihn von der Schwelle. »Ich kenne hier im Wald jeden Weg und Steg. Ich will Sie führen.«