Sternfeldt eilte den beiden entgegen, während der Förster seinem Herrn ein »Gott sei Dank!« zuschrie und wieder talwärts rannte. Er war nicht weit gekommen, als Praxmaler ihn einholte, keuchend: »Herr Förstner! Der Toni geht ab.«
»Der Mazegger? War der im Sebenwald? Heut nacht?«
Der Jäger erzählte, was er von Lo gehört hatte.
»Der? Und 's Fräuln warnen?« Der Förster schüttelte den Kopf. »Komm, Bub! Ich fürcht, da hat einer d' Höll versucht, und der Himmel hat ihn gstraft! Sei's, wie's mag, jetzt müssen wir tun, was gschehen kann! D' Holzknecht schaffen schon bei der Brandstatt. Jetzt müssen wir helfen. Komm!«
Sie eilten talwärts, und Praxmaler begann zu rennen, daß der Förster hinter ihm zurückblieb. Als Kluibenschädl das Waldtal erreichte, begegneten ihm Sennleute, die zur Brandstätte liefen. Und hinter ihnen kam ein Mädel gerannt, atemlos und bleich, die Tillfußer Sennerin. Sie haschte den Förster an der Joppe.
»Mein Pepperl? Is meim Pepperl nix gschehen?«
»Dein Pepperl? Ah, da schau her!«
»Is ihm nix gschehen? Jesus Maria! Lebt er noch?«
»Ja, ja, ja! Der Schnurrbart is ihm net wegbrennt. Den hat er noch.«