Mit großen Augen sah er sie an. Was sie da gesagt hatte, ging ihm über den Verstand. „Wie? Was?“ Er lachte dumm. „Hat dich ebba der Lenzl schon angsteckt mit der Narretei?“

„No also, red! Verzähl a bißl ebbes – vom Kindl!“

„Was soll ich denn da verzählen?“ In Unbehagen rührte er die Schultern und leckte wieder an der roten Hand. „A Wochen a drei oder viere hab ich’s nimmer gsehen. Der Zufall hat’s halt amal so bracht.“

Modei hob den Kopf und suchte seine Augen. „Zufall? So? Und bist mit ihm beinander im gleichen Ort!“

„Aber geh, du Narrenhaferl!“ Blasi rückte an Modeis Seite und legte den Arm um ihre Schultern. „Jetzt laß amal gscheid mit dir reden!“

„Alles will ich mir sagen lassen. Aber dös –“

„No schau, wann ich allweil nach’m Kindl umfragen tät, da müßten doch d’ Leut amal draufkommen, daß ich an Grund hab dazu.“ Er fand einen Ton voll biederer Herzlichkeit. „Wie gern ich dich hab, dös weißt doch, gelt?“

Sie sagte zögernd: „Allweil muß ich dir wieder glauben.“

„So, schau“, meinte er mit vergnügtem Lachen, „nacher is doch eh alles gut.“

„Lang hast braucht, am Anfang, bis mir den Glauben eingredt hast. Aber nacher is er wie Eisen gwesen in mir.“