Sie blickte erschrocken zu ihm auf. „Weswegen sonst denn hätt ich kommen sollen? Was hast du? Was schaust du mich denn so an?“
Er schwieg und fuhr sich mit der zitternden Hand über die Stirn.
„Aber so red doch!“ bat sie in herzbeklemmender Angst.
Er schüttelte den Kopf und wandte sich ab.
„Gott, was hast du denn, ich hab dir doch nichts getan?“
Sie wollte seine Hand fassen. Da klang von draußen die Stimme des Fraters: „Gittli? Gittli?“ Er trat in die Stube. „Da bist du ja! So komm doch, Dirnlein, komm doch, du sollst mir packen helfen.“ Bei der Hand zog er sie mit sich fort.
„Haymo?“ stammelte sie noch, aber da stolperte sie schon über die Schwelle hinaus.
Als sie an Wolfrat vorüberkam, senkte er den Kopf. Sie wollte zu ihm sprechen; der Frater hielt fest und zog, da gab es kein Bleiben. In der Küche tat sie wortlos, was man ihr sagte.
„Bruder,“ flüsterte Herr Schluttemann dem Frater zu, „packet das ‚Pärchen‘, das noch übrig ist, oben auf! Dann haben wir noch eine Kurzweil, wenn wir rasten.“
Frater Severin nickte verständnisvoll.