„Und wenn ich heimkomm, so red ich mit meiner armen, guten Seph, und wenn sie meint, daß sie’s tragen kann, in Gottesnam, so geh ich hin zum Vogt und tu mich angeben.“
Herr Heinrich sprach kein Wort; er legte nur die Hand auf Wolfrats Schulter. Dann gingen sie. Als sie zu den anderen kamen, eilte Wolfrat auf das Saumpferd zu. „Gib her, ich mach das besser!“ sagte er und nahm den Zaum aus der Hand des Knechtes.
Haymos Augen funkelten; doch schweigend ließ er alles geschehen. Mit scheuem Blick sah Wolfrat zu ihm auf. „Jäger! Jetzt kannst du schlafen!“
Das Pferd merkte die sichere Hand, an der es ging, und kam in verläßlichen Schritt.
[23] Ein Flächenmaß, nach dem in früheren Zeiten in den Alpen gerechnet wurde; ein „Gras“, d. i. so viel Feld oder Weide, als ein Stück Hornvieh das Jahr über zur Nahrung braucht.
[24] Eine Krankheit des Klees, hervorgerufen durch einen rasch um sich greifenden Schmarotzerpilz.
[25] Eine Geschwulst.