In heimlicher Schadenfreude rieb sich Herr Schluttemann die Hände, als der Propst die Stube verließ.
Eine Stunde später stieg Herr Heinrich zu Pferd, um nach dem See zu reiten. Als er den Hag des Eggehofes erreichte, sah er Zenza beim Immenhäuschen stehen. Er rief das Mädchen zu sich heran.
„Bist du die Tochter des Bauern?“
„Wohl, Herr!“ sagte sie, trotzig zu ihm aufblickend.
„Ist dein Vater daheim?“
„Wohl Herr!“
„So ruf mir deinen Vater, ich habe mit ihm zu reden.“
Zenza ging davon. Der Eggebauer erschrak nicht wenig, als das Mädel mit dieser Botschaft kam; er saß gerade in Hemdärmeln am Tisch und löffelte die Morgensuppe. In der schreckhaften Eile warf er den Napf um, fuhr in den verkehrten Rockärmel und rannte mit dem Ellbogen an den Türpfosten. Keuchend lief er um das Haus herum; je näher er dem Propste kam, desto langsamer wurde sein Gang, desto scheuer sein Blick.
„Grüß Gott, Eggebauer!“
Der Bauer zog die Kappe.