Isch Basel nit e schöni, tolli Stadt?

’s sin Hüser drin, in mengem Dorf isch d’Chilche nit so groß,

Un Chilche, ’s sin in mengem Dorf nit so viel Hüser.

Leopoldshöhe. Lörrach.

Kaum haben wir den badischen Bahnhof der Grenzstadt, der zurzeit seiner Verlegung und Vergrößerung entgegensieht, verlassen, um uns in nördlicher Richtung wieder dem eigentlichen Schwarzwalde zuzuwenden, so erreichen wir sofort wieder Reichsgebiet und damit die Station Leopoldshöhe, am Fuße einer mächtigen Terrasse diluvialer Geschiebe gelegen, die uns vor Augen führt, wie hoch einst der Rhein den Graben zwischen Schwarzwald und Wasgenwald mit von ferne hergebrachten Gesteinsmassen auffüllte, und wie tief er sich später sein Rinnsal in diese selbst gebildeten Ablagerungen einsägte. Von hier führt eine Bahnlinie westwärts über den Strom zu der ehemaligen Reichsfestung Hüningen, um dann an das Elsässer Bahnnetz anzuschließen, und eine ebensolche östlich unter dem Tüllinger Berg (409 m) durch nach Lörrach im Wiesental, um weiterhin von Schopfheim aus und durch das untere Wehratal nach Säckingen zu gelangen. Sie umgeht das Schweizer Gebiet bei Basel und bildet ein Glied jener strategischen Linie, die den Zugang von Osten her auf Belfort und die Burgundische Pforte erschließt.

Abb. 66. Die Kaiserstraße mit dem Martinstor in Freiburg.
Verlag der Neuen Photographischen Gesellschaft in Berlin-Steglitz. (Zu [Seite 89].)

Abb. 67. Mädchen aus dem Haslachtal bei Lenzkirch.
Nach einer Photographie von M. Ferrars in Freiburg.
(Zu [Seite 95].)