Abb. 114. Frauentracht im Elztal.
Nach einer Photographie von G. Röbcke
in Freiburg. (Zu [Seite 112].)
Von den Abstiegen, die uns aus der erquickenden Höhenwelt zu den Niederungen der Menschen gelangen lassen, sind schließlich noch die zu erwähnen, die in Freiburg endigen. Leicht wird vom Feldberggebiet jede Station des Höllen- und Dreisamtales erreicht; die Straße vom Notschrei nach Kirchzarten gehört zu den schönsten im Gebirge, da sie uns aufs denkbar bequemste den lohnenden Anblick duftigster Waldlandschaft mit rauschenden Wasserfällen und wilden Felsgebilden gewährt.
Der Schauinsland.
Vom Notschrei führt in alter Verkehrsrichtung, aber ganz neu gebaut, eine Kunststraße zum Haldenwirtshaus ([Abb. 104]) über Hofsgrund (1156 m) und am Schauinsland hin zum Bohrertal hinab nach Günterstal und Freiburg.
Eine kurze Abzweigung läßt uns den Gipfel des Erzkasten oder Schauinsland (1284 m) erreichen, der nur drei Gehstunden von der Stadt entfernt liegt und es ermöglicht, einen hervorragend lohnenden Einblick in die Gestaltung des hohen Schwarzwaldes, seine Natur und Besiedlung zu gewinnen ([Abb. 105]), zugleich aber auch das Auge schweifen zu lassen von der Gegend von Straßburg bis zum Montblanc und Gärnisch.
Abb. 115. Mädchen aus dem Elztal.
Nach einer Photographie von G. Röbcke in Freiburg.
(Zu [Seite 112].)
Die Nähe des Schauinsland mit seinen waldreichen Gehängen und an diesen mit seinem trefflich gepflegten Netz prachtvollster Wege — es sei nur noch an die durch das erzreiche Kapplertal ([Abb. 102]) und über Horben ([Abb. 103]) erinnert — darf füglich als einer der allergrößten unter den großen Vorzügen Freiburgs gelten.
Abb. 116. Offenburg, Straßenbild. (Zu [Seite 112].)