Abb. 167. Zavelstein.
Nach einer Photographie von G. Röbcke in Freiburg. (Zu [Seite 154].)

Heute ist Hirsau ein sehr besuchter Sommerfrischort. Wer hier zur Erholung weilt, wird sicherlich sein Hauptvergnügen darin finden, in den freundlichen Anlagen der weiträumigen Klosterruine weilend deren Schönheit in sich aufzunehmen und den Geistern längst vergangener Jahrhunderte nachzuspüren.

Liebenzell.

Wieder etwas weiter talabwärts liegt in freundlicher Umgebung das Bad Liebenzell (319 m). Die Thermalquellen haben eine Temperatur von 25–28° C, sie kommen aus dem vom Buntsandstein überlagerten Granit, dem auch die Thermen von Baden und Wildbad entquellen. Daher hat der im weiteren Umkreis bekannte Spruch: „Baden, Wildbad, Liebenzell — kommen all aus einem Quell,“ seine tatsächliche Berechtigung. Vom linken Talgehänge schaut die mächtige, noch gut erhaltene Burg Liebenzell auf Fluß, Dorf und Bad hinab, ein beliebtes Ausflugsziel mit schöner Aussicht ([Abb. 172]).

Pforzheim.

Die Weiterfahrt nach Norden durch das waldumsäumte, stille Nagoldtal läßt an Weißenstein mit seinem künstlichen, hochüberbrückten Flußdurchstich vorbei durch mehrere Tunnels, deren letzter ins Enztal hinüberleitet, Brötzingen, einen stark bevölkerten (etwa 7500 Einwohner) Vorort der Industriestadt Pforzheim, erreichen, in deren Bahnhof (280 m) unsere Schwarzwaldostgrenze ihren nördlichen Endpunkt findet.

Abb. 168. Teinach. Auf der Höhe Zavelstein. Nach einer Photographie im Verlag von L. Schaller in Stuttgart. (Zu [Seite 154].)

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