Also kein bildsauberer Bursch, aber doch einer, dem die Mädeln gut sein konnten, wenn er Zeit für sie hatte.
Und das war nicht viel, denn der Herr Vater rauchte keinen guten im Dienst.
Am Fronleichnamstag, von dem ich erzähle, war der Anderl auf der Frühpürsch gewesen und machte sich jetzt auf den Heimweg.
Der feine Tag gefiel ihm; er setzte sich auf einen Stock und schaute das waldige Tal hinunter, welches sich von Griesen gegen Garmisch erstreckt.
Ein leichter Frühnebel lag über dem Loisachufer und kroch in halber Baumhöhe die Wälder entlang.
Volles Sonnenlicht lag auf den Felsen der Zugspitze, die heute merkwürdig klar in den Himmel ragte.
Den Anderl überkam ein rechtes Behagen an dieser Schönheit, und er schaute freudig ringsherum. Dabei ließ er die stete Vorsicht des Jägers nicht außer acht und vermied alles Geräusch und jede hastige Bewegung.
Auf einmal tauchte so hundert Schritte unter ihm ein roter Fleck auf.