Ein Reh, das sich zwischen den Tannenboschen langsam bewegte und hier und dort an den frischgrünen Trieben äste.
Gespannt schaute der Anderl hinunter. Da zog das Reh weiter nach links; der Grind wurde frei.
Herrgottsaggerament! Ein Bock! Und was für einer! Gut Ding handbreit über die Luser reckte sich das Gewicht, dunkel, die Spitzen aber blitzten hellicht herauf. Der Anderl zog auf, lautlos; den Daumen am Hahn, den Zeigefinger am Drücker.
Der Wind war nicht gut, er ging von oben herunter, wie allemal an schönen Tagen.
Und weiß der Teufel, da hatte ihn der Bock schon gewindet und äugte herauf. Dann sprang er weg.
Nicht in voller Flucht, aber doch so, daß man die Unruhe merkte. Ein paar Sprünge, und er wäre im Dickicht verschwunden.
Da wußte sich der Anderl noch ein Mittel. Er stieß einen leisen Pfiff aus.
Der Bock den Pfiff hören und verhoffen war eins.
Diesmal äugte er schärfer herauf, schnurgerade auf den Anderl hin.