»Der hat 'n bald, Anderl, werst as sehg'n,« sagte der Alte.
»Moanst net, mir sollen eahm nachgeh?«
»Ah, g'wiß net. Der verbellt 'n so schö, daß 's nix zwoat's gibt. Der Bock liegt koane hundert Schritt weit drin, paß amol auf.«
Er zündete bedächtig seine Pfeife an, während Anderl gespannt horchte.
Plötzlich tönte helles, scharfes Bellen aus dem Hochwalde herüber; der Hund gab Laut; wenn er in gleichmäßigen Pausen absetzte, gab das Echo deutlich die Töne zurück.
Sprengelsperger verzog sein Gesicht zu einem freundlichen Lachen.
»Hörst'n? Ja, da Pürschei! I kenn' an ja!«
»Laß Da no Zeit, Anderl; dös pressiert gar net; und an Hund müassen ma 'r an Bock no a bissel verbellen lassen. I hör's oamal z'gern.«
Seine Augen schauten vergnügt darein, und er nickte jedesmal zustimmend mit dem Kopfe, wenn der Hund in gleichmäßigen Absätzen anschlug, kräftig und voll.