Er hielt die Hand an den Mund und ahmte den Taubenruf nach. Von drüben kam Antwort, dreimal in langgezogenen Tönen, und Holzweber nickte befriedigt mit dem Kopfe.
Er trat in die Lichtung hinaus und stand gleich darauf bei seinen Kameraden Josef und Kaspar Gfeiler.
»So isch recht,« sagte er, »ihr seid's pünktlich g'west. Jetzt wart'n mir no auf'n Peter; der hat no mit dem Redenbacher z' reden.«
Es dauerte nicht lange, dann kam auch Peter Hosp und brachte Nachricht von dem Grenzaufseher.
»Also, die Jäger sein heut am Sunkerberg oder am Schell-Eck; alle drei.«
»Woher weiß der Redenbacher?« fragte Holzweber.
»Er hat's mit eigene Ohren g'hört, wie der Förschter mit'm Praxenthaler g'red't hat. Er hat woltern g'flucht über die Lumpen, weil s' ihm unter der roten Wand a Gambs g'schossen haben, und er vermeint, daß mir wiederkommen.«
»Vielleicht hat er's bloß g'sagt; i kann's nit recht glauben, daß alle drei dort sein.«
»Es isch a so, Jakele. Der Redenbacher hat guat achtgeben und hat g'wahrt, wie der Sprengelsperger und der jung Hohenreiner hinter sein. Er hat no a zwei Schtund g'wartet, bis der Förschter selber fort isch. Und er isch links nüber am Nudelwald; genau wie er's an Praxenthaler ang'sagt hat.«