Der Holzweber zweifelte noch immer.

»Der Förschter hat do nix g'merkt, daß ihm der Redenbacher abpaßt?« fragte er.

»Sell isch do gar nit menschenmöglich,« versicherte der Jakele eifrig, »der Redenbacher sagt, daß der Förschter ganz vertraut ischt mit ihm. Und nachher, er hat ja gar nit g'wußt, daß der Redenbacher alles hört; sell war grad unter'm Fenschter, und er hat no recht heimli g'redt mit'n Praxenthaler.«

»Und die zwei andere hat 'r auch g'sehen?«

»Ja; sie sein schnurgrad am Sunkenberg hinter; sie können nirgends anderscht hin sein.«

»Also guet!« sagte der Holzweber, »nachher probieren mir's heut am Miesing; i weiß an gueten Platz und find an Weg bei der Nacht. Mir müessen zwei Schtund gehen; es isch jetzt acht; bis zehn sein mir g'wiß dort. I schtell Euch an und geh hernach von hint aufer; da komm i mit'n schlechten Wind runter und mach di Hirsch geh'n. Ihr habt a leicht's Schiaßen; es isch a freie Wies da, und 's Mondlicht wird hell.«

»So isch guet, Jakele,« sagte Hosp.

»Und es werd uns scho wieder recht nausgeh,« fügte Kaspar hinzu, »i hab a Wallfahrt zur Muetter Gottes von Hinterriß verschprochen und der Pater Benno hat mir a g'weihtes Bild mitgeben; das hilft gegen Pulver und Blei. I trag's alleweil bei mir, wenn grad wirkli amal a Jager kemmen tät.«