Dieser Camillo, Miltiade oder Marcello ist wirklich ein guter Kerl, weil er heiter und gelassen alle diese Zweifel an seiner Rechtschaffenheit erträgt.
Er lächelt milde über die stechenden Blicke, die ihm zugeworfen werden, er ist höflich, er will Ruhe einflößen in die Herzen dieser aufgeregten Famiglia, er beteuert mit Worten und mit jenen unnachahmlichen Gesten, daß er ein Ehrenmann ist.
Er schleppt eifrig die Stücke ins Coupé, ist hilfsbereit und liebenswürdig und beschwichtigend. Es ist nichts weggekommen, alles ist unversehrt da; Camillo weist mit einer triumphierenden Handbewegung auf die Gepäckstücke, Mama zählt nach, die Töchter zählen nach.
Ecco!
Wie kann man so hastig, zufahrend, taktlos und beleidigend sein?
Aber das denkt Camillo nicht einmal, er lächelt noch immer, nimmt die doppelte Taxe und dreht beim Wechseln dem mit unbesieglichem Mißtrauen gewappneten Papa einige minder gute Geldstücke an.
Mama hat sich das Wort »Hain« angeeignet. Kurz vor Florenz und im Anblicke der schönen Hügel ist es ihr eingeschossen.