Olivenhain, Pinienhain, Zypressenhain.

Sie spricht es mit Wohllaut und Schmelz, so daß der Hörer merkt und auch merken soll, wieviel tiefes Empfinden für eine toskanische Landschaft in ihr wohnt und aufquillt.

Vermischt mit Erinnerung an etwas Gelesen-Habendes oder im Theater Gesehen-Habendes; vermischt mit dunklen Ahnungen von etwas Poetischem, von etwas als Mädchen Geschwärmt-Habendem.

In Zypressenhainen gehen gelockte Jünglinge umher, an denen weiße Gewänder in malerischen Faltenwürfen herunterfließen, in Zypressenhainen tremolieren die Carusi, in Zypressenhainen schwelgt überhaupt die Phantasie.

Die Wirklichkeit sitzt daneben, hat drei Knöpfe der Weste offen und raucht eine Zigarre.

Wenn man Papa ansieht, müßte man eigentlich an dem Worte »Hain« ersticken.

Mama schließt die Augen und träumt von Gestalten, die sich besser für diese Landschaft eignen.

So!