„Komtesse! Mucki!“ jauchzte er, „Sie sind es? Nein, laß mich Dich Du nennen in dieser einsamen Stunde, wo uns niemand belauscht als die keusche Luna. Muß ich Dir erst sagen, was ich für Dich fühle, wie meine Pulse Dir entgegenschlagen und wie mein ganzes Ich sich verzehrt — äh — sich verzehrt in unnennbarer Sehnsucht, in brennendem Verlangen, wie mein ganzes bisheriges Leben in schalem Nichts versinkt vor der Wonne des ersten seligen Augenblicks, wo unsere Augen ineinander flossen und die Wogen über mir zusammenschlugen, äh, äh, äh..“
Schlupf merkte erst jetzt, daß ihm der vordere Zahn im Schwalle seiner Worte herausgefallen war, und er wandte deshalb den Kopf zur Seite.
Mucki aber flüsterte errötend: „Teuerster Graf, ich komme im Augenblick wieder, ich muß noch einen Gang machen.“
Dann enteilte sie, so rasch sie konnte.
Es war ihr so eigentümlich weich geworden.
Sie wußte nicht, ob von den Kirschen oder der großen Liebe. — — —