Ein leiser Pfiff unterbrach die Stille. Ein Schatten huschte um das Haus, dann hörte man oben ein Fenster klirren.
„Loni, bist a’s Du?“
„Ja, i bi’s, moi herziga Bua. Was willst no so spat auf den Abend?“
„Schau, Loni, mir hat’s koa Ruah net lassen, daß mi dei Voda so hart g’redt hat. In mi is g’rad, als wenn ei’wendi a Feuer brenna tat. O, mei liaba Schatz, jetzt muaß i furt vo Dir. I roas’ ins Amerika hintri zum Buffalo Bill.“
„Mariand Josef, Seppl, tua net freveln...“
„Na, Loni, des is b’schlossen. Was tua denn i no auf dera Welt, wann i Di net haben derf? Inser Herrgott woaß, wia i Di liab hab! Du bist des Höchste g’wen, des wo i kennt hab. Zu Dir hon i aufg’schaut, wia zua r’a Heilingen. Du bist da Leitstern g’wen in meinem Leben, Du hast mi g’halten, Du ganz alloan. Jatzt bin i nix mehr, bal i Di nimma hab. Koa Reh im Wald is so valassen, als wia’n i.“
„O, mei liaba Bua!...“
„Ja, Loni, schaug’, often hon i mir denkt, wia des Glück, des unmenschliche Glück über mi kemma is, ob i Dei Liab denn wert bi. Bal i so in Deine veigerlblauen Augen g’schaugt hab, is mir gnetta so g’wen, als wia wann da heilige Petrus an Himmi aufmachet. Und jatzt is alles gar, jatzt is aus und gar. Jatzt muaß i zu de Hindianer.“