Von Eichenlaub umrankt zeigte sich oben die Inschrift: „Rauchklub Kraglfing“ und unten: „Eintracht wohnt in unsrer Mitte“.
Zur Erhöhung der Pracht war in jeder Ecke ein silberner Stern mit Strahlen angebracht.
Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, wurde eine Generalversammlung abgehalten.
In gehobener Stimmung schritt man zunächst zur Wahl des Fahnenjunkers.
Sämtliche Stimmen — auch seine eigene — erhielt der Hofbauer Nazi, welcher Umstand jedoch, wie ich hier gleich erwähnen will, beinahe das Fest verzögert hätte.
Als sich nämlich der Nazi auf Befehl des Ausschusses weiße Handschuhe kaufen sollte, begegnete er den größten Schwierigkeiten, da alle Handschuhhändler in der Hauptstadt erklärten, eine solche Nummer existiere leider noch nicht.
Zum Glück für den Rauchklub und unsern Nazi sprang im letzten Augenblicke der Huglfinger Sattlermeister ein und sagte, er wolle die Geschichte probieren und die Handbekleidung aus Rindsleder verfertigen.
Wie alles in der Welt sein Gutes hat, so zeigte sich auch späterhin die vermeintliche Kalamität als sehr vorteilhaft.
Die gröbliche Beschaffenheit seiner Handschuhe war dem Nazi von großem Nutzen, wie wir später sehen werden.
Doch um wieder auf die Generalversammlung zu kommen: nach dem Fahnenjunker wurden die Ehrenjungfrauen gewählt, und sodann das Festkomitee, welches sofort seine Beratung begann.