Wenn sie sich aber auf etwas freuen, haben sie völlig ein schieches Getu.

Beim Beten fangen sie mittendrin das Kichern an, und wenn dann die Bäurin schaffen will, hält die ein oder ander ihr Trumm Hand vor den Mund und schluckt und gurgelt so lang, bis die ganze Herd hinausbrüllt und die Andacht gestört ist.

Beim Essen rennen sie einander mit den Ellenbogen an oder patschen die Löffel in die Suppe, und redest dann eine wegen ihrer Unart an, dann bleibt ihr vor lauter Lachen ein halbes Pfund Knödel im Hals stecken, und mußt froh sein, wenn sie nicht gleich gar erstickt.

Kurzum es weiß jeder, wie es die Frauenzimmer machen, und wenn ich sage, daß die vierzehn Tage in Kraglfing waren, wie sonst die Woch vor der Kirchweih, dann langt es schon.

Doch das muß ich den Mädeln zur Ehre sagen, daß keine so tramhappet war wie — der Bader.

Der Mensch war wie ausgewechselt, seitdem er als Festredner gewählt war.

Wenn er im Wirtshaus saß, schaute er stundenlang in ein Eck und bewegte die Lippen, als wenn er Brevier beten müßt. Anreden hat ihn niemand dürfen, und wenn er abends spazieren ging, hat er sich die einsamsten Wege ausgesucht.

Der Schäfer-Hansl hat ihn in einer Sandgrube gesehen, wie er ganz fürchtig mit den Armen herumschlegelte, und bald stat, bald recht laut an die Wand hinredete.

Mein Freund, der Förster erzählte mir — und dann ist es gewiß wahr —, daß ihm drei Tage vor dem Feste eine spaßige Geschichte mit dem Bader untergekommen sei.