„Jessas na,“ winselt der Hiasbauer, „laß mi a bißl aus, Lippl, i bitt Di gar schö, i muaß niaßen.“
Und wia ’n der Medizinalrat wirklich loslaßt, springt er auf, schmeißt an Stuhl um und naus beim Tempel.
„Baderwaschel, trapfter, damischer,“ hat er no g’schrian, und schö war’s, wia sei G’sicht halbert rasiert und halbert voller Seifen war.
„Was hat denn der Mensch?“ fragt der Lippel und schaut mi ganz verwundert an.
„Ja,“ sag i, „der werd si halt auf zwoamal rasieren lassen wollen, damit ’s net so viel kost. I wart aa, bis ’s Fest vorbei is, sonst kunnten’s am End jetzt Eana ganze Red halten, und i hätt am Sunntag koan Spaß mehr.“
„Damit bin i gangen. Und i sag bloß, wenn die Fahnenweih net bald is, nachher hat’s was mit dem Bader, und aa mit dem Hofbauer. In dem sein Haus is jetzt alle Tag Kirchweih. Der Alt übt sie auf oa Klub- und zwoa Veteranareden ei, der Jung lernt ’s Fahnenschwinga und probiert seine neue Handschuha. Gestern hat er dem Zeißler-Lenz a Schellen damit geben, daß er drei Zähn verloren hat. Aber bloß aus G’spaß.“
Der Förster hat vollauf recht gehabt. Die Aufregung ist in Kraglfing jeden Tag größer worden, und auch ihr, liebe Leser, werdet froh sein, wenn die Vorbereitung aufhört und das Fest anfangt.
Ich auch.