„Ja so! S’Good, meine Herren! Es freut mi, daß s’ do san. Dö andern wer’n aa nimmer lang aus sei.“

„A schöne Begrüaßung,“ brummt der Hofbauer, aber es erbarmt ihn über den armen Bader und er tut, als sei alles in Ordnung.

Deswegen winkt er dem Kapellmeister, der den Präsentiermarsch aufblasen läßt; drei Chargierte, der Fahnenjunker und zwei Begleiter, treten vor und nehmen bei dem Bader Aufstellung; die andern Herren Kameraden dürfen nach dem Kommando „Rührt euch“ Schmalzler schnupfen und einen Diskurs anfangen.

Gleich darauf kommt die Feuerwehr, ausgerüstet, als wenn es brennen tät. Bloß daß sie die Spritzen daheim gelassen haben.

Diesmal übernimmt der Hofbauer die Begrüßung, und es klappt besser. Die Zeremonie ist noch nicht ganz fertig, da laufen schon die Schulbuben daher und schreien: „d’Huglfinga kemma“, „d’Zeidelhachinga kemma“. Beim Schulhaus herum zeigen sich die Fahnen, schmetternde Musik ertönt, der Hofbauer setzt sich in Positur:

„Achtung! Präsentieret’s G’währ! Halt! Schtüll schtanden! Front!“

Ein Mordsspektakel, Präsentiermarsch, Kommando, einer brüllt lauter wie der andere; bloß der Bader ist mäuserlstill und macht ein Gesicht, als tät man ihm am ganzen Leib Schröpfköpf setzen.

Ich will es kurz machen und berichte nur, wer alles gekommen ist.

Also zuerst die Huglfinger Veteranen, hernach die Zeidelfinger Veteranen. Dann die Zeidelhachinger Feuerwehr, die Hintermochinger Feuerwehr, der Gesellenverein von Kraßling, die Bachinger, Feichtelhauser, Simmertshofer, Grublinger, Roglinger Feuerwehren, die Watschenbacher, Bratlhauser, Obermoorer Veteranen, die Zimmerstutzenschützen von Glaching, Lackelhofen und Wutzling, und zuletzt der Aloisiusverein von Winzing, 17 Vereine mit 22 Fahnen, denn mehrere haben eine alte und eine neue gehabt.